Domains – Geschichtliches und andere interessante Fakten

Heute ist die Domain eines der Dinge, zu denen jeder Mensch Zugang hat, wenn er sich eine eigene Internetseite einrichten möchte. Interessant ist, wie rasant sich das Adressierungssystem des Internets entwickelt hat. Die ersten Domains sind vor gerade einmal knapp drei Jahrzehnten entstanden. Heute sind nach aktuellen Schätzungen mehr als eine Milliarde Websites verfügbar. Allein bei den deutschen Domains liegt die Anzahl inzwischen weit über dreißig Millionen.

Die Anfänge der Domains

Der Ursprung der heutigen Domains lag im Wunsch einer Vernetzung und damit der Übertragung von Daten auch über große Distanzen hinweg. Die Pioniere auf diesem Gebiet waren einerseits die US-Army und andererseits die großen Universitäten. Sie profitierten von den Erfindungen der Herren Robert E. Kahn und Vinton G. Cerf, denn ohne das von ihnen entwickelte TCP/IP-Protokoll wäre das Internet in seiner heutigen Form undenkbar. Damit konnte auch der Vorläufer des Internets, das ARPENET, revolutioniert werden. Dennoch ist es auf Grund seiner veralteten und nur wenig leistungsfähigen Strukturen abgeschafft worden und hat dem modernen Internet Platz gemacht.

Einen weiteren wichtigen Beitrag leistete ein in der Schweiz tätiger englischer Physiker. Er war bei CERN, einem schweizerischen Kernforschungszentrum, tätig. Er befasste sich damit, wie die Kommunikation zwischen den Institutsteilen in Frankreich und der Schweiz verbessert werden konnte. Im Ergebnis seiner Forschungen entstand der erste Browser, die URL sowie das Übertragungsprotokoll “http” und HTML als Sprache zur Beschreibung der Seite. In dessen Ergebnis entstanden die aus Worten und Zahlen bestehenden Domains, die bei der Adressierung im Internet von den DNS-Servern als Zahlenkodierung gespeichert werden.

Was waren die ersten Domains?

Der Startschuss für die Domain fiel im Jahr 1985. nordu.net war die erste Domain, die weltweit registriert worden ist. Die erste “com”-Adresse folgte mit symbilocs.com nur wenige Wochen später. Innerhalb eines Jahres wurde ein Dutzend Domains registriert. Eine der ersten deutschen Domains war siemens.com. Interessant ist der Fakt, dass Apple und Microsoft erst später eingestiegen sind. Apple brauchte zwei Jahre und Microsoft volle sechs Jahre, bevor das Potential der Domain erkannt und genutzt wurde. Die ersten Top-Level-Domains mit der Länderkennung “de” wurden im Jahr 1988 registriert. Unter den Pionieren waren DPD und zwei große Universitäten. Inzwischen hat sich die Anzahl der verfügbaren Endungen bei der Domain auf Grund der kaum zu bewältigenden Nachfrage dramatisch erhöht und ist auf Städte- und Unternehmensnamen ausgeweitet worden.

Beitrag veröffentlicht am 15. Mai 2013 | Kategorie: Domains Kommentare Kommentare: 0

Vorsicht: Die Domainpfändung ist auf dem Vormarsch

Wer Schulden hat, dem kann unter Berücksichtigung der pfändungsfreien Beträge sowohl das Einkommen als auch das vorhandene Vermögen gepfändet werden. Unter den Begriff Vermögen fallen dabei nicht nur Bargeld und Sachwerte. Auch eine gut gerankte Domain ist ein erheblicher Vermögenswert, der bei der Bereinigung von Schulden im Rahmen von Zwangsvollstreckungen mit verwertet werden kann.

Bundesgerichtshof hält Domainpfändung für rechtens

Bereits im Jahr 2005 gab es vom Bundesgerichtshof unter dem Aktenzeichen VII ZB5/05 eine Grundsatzentscheidung zur Domainpfändung. In diesem Zusammenhang ist auch ein Urteil interessant, das vom Landgericht Frankfurt im Jahr 2011 unter dem Aktenzeichen 2-01 S 309/10 gefällt wurde. Beide Gerichte sind sich einig darüber, dass die Domainpfändung grundsätzlich rechtlich vertretbar ist. Die DENIC, die in Deutschland verantwortlich für die Registrierung von Domains ist, wurde ebenfalls von beiden Gerichten übereinstimmend zur Mitwirkung verpflichtet.

Der Vorteil für die Gläubiger

Mit der Möglichkeit der Domainpfändung bekommen die Gläubiger bessere Chancen, ihre titulierten Forderungen eintreiben zu können. Wer eine gute Domain besitzt, möchte diese natürlich auch behalten, weil sie langfristige Einnahmen bringen könnte. Da lenkt so mancher Schuldner im letzten Moment noch ein und “zaubert” Reserven aus der Tasche, von denen vorher nichts bekannt war. Aber die Gläubiger sollten auch wissen, dass es einige Webauftritte gibt, die zu den nicht pfändbaren Vermögenswerten gehören.

Welche Websites sind von der Domainpfändung ausgeschlossen?

Stellt ein Internetauftritt die Erwerbsgrundlage eines Schuldners dar, fällt sie nicht unter die Websites, die im Rahmen einer Domainpfändung verwertet werden können. Das gilt auch für die Domains, die auf den Namen eines Unternehmens lauten. Diese Einschränkung lässt sich analog auch auf Domains anwenden, deren Adressen aus einem geschützten Markennamen oder einem Künstlernamen bestehen. Dort muss man jedoch rechtzeitig Widerspruch nach ZPO gegen den Vollstreckungsbescheid des zuständigen Gerichts einlegen.

Domainpfändungen sind zur Vollstreckung titulierter Forderungen grundsätzlich möglich, wobei aber Einschränkungen zu beachten sind.

Beitrag veröffentlicht am 7. Mai 2013 | Kategorie: Domains Kommentare Kommentare: 1

Linkaufbau – bei der Suchmaschinenoptimierung zählt die Qualität

Bei der Suchmaschinenoptimierung für eine Website gibt es zwei Komplexe zu beachten: die On-Page-Optimierung und die Off-Page-Optimierung. Der Linkaufbau ist der wichtigste Aspekt bei der Off-Page-Optimierung. Hier sind die Zeiten vorbei, in denen es um die reine Anzahl der Links ging. Google setzt den Schwerpunkt seit der Integration der Updates “Penguin” und “Panda” in seine Suchroutinen mehr auf die Qualität. Massenhafte Links von minderwertigen Seiten wirken sich seitdem bei der Suchmaschinenoptimierung negativ aus.

Was ist ein wirklich guter Link?

Ein guter Link kommt aus dem Hauptcontent auf einer Website und ist dort wiederum weit oben positioniert. Google begutachtet mittlerweile auch, ob der verlinkte Text in einem sachlichen Zusammenhang mit dem gesamten Artikel steht. Die Seite, von der aus verlinkt wird, sollte gut gerankt sein und selbst eine hohe Anzahl qualitativ hochwertiger eingehender Links vorweisen können. Als positiv werden länger bestehende Links von älteren Domains bewertet. Die verlinkende Seite sollte unter dem verlinkten Stichwort selbst schon bei Google indiziert sein. Als besonders hochwertig werden Links eingestuft, die von Seiten kommen, die nur eine geringe Anzahl ausgehender Links aufweisen. Auch sollte man darauf achten, dass es sich um Follow-Links handelt.

Google schätzt die Abwechslung beim Linkaufbau

Als Seitenbetreiber sollte man darauf achten, dass die eingehenden Links vom Linktext her eine möglichst breite Palette aufweisen. Eine massenhafte Verlinkung mit gleichem Text wird von Google abgestraft. Beliebt und gut sind “natürliche” Links, die von den Worten “hier”, “dort” und ähnlichen Formulierungen kommen. Auch verschiedene Schreibweisen inklusive der üblichen Buchstabendreher bei der Eingabe von Suchbegriffen sind bei der Verlinkung beliebte Begriffe, die eine positive Wirkung haben.

Beitrag veröffentlicht am 1. Mai 2013 | Kategorie: Internet Kommentare Kommentare: 2

Eigene Webinhalte und Leistungen über Foren bekannt machen

Wer Foren als eine Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung und der Werbung nutzen möchte, der sollte ich nicht gleich im erstbesten Forum anmelden. Hier ist es wichtig, die Inhalte der Foren etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie sollten sich möglichst schwerpunktmäßig nur mit dem Nischenthema beschäftigen, was man mit den eigenen Leistungen auch bedienen kann. Noch besser ist es, wenn das ausgewählte Forum ein gutes Ranking bei Google und Alexa besitzt.

Profilgestaltung und Signatur

Der Startschuss in einem guten Forum fällt erst dann, wenn die Anmeldung abgeschlossen ist. Als gute Foren werden diejenigen bewertet, die maschinelle Anmeldungen zum Beispiel über ein Captcha oder eine zu lösende Aufgabe verhindern und noch dazu eine Bestätigungsmail schicken, in der ein Link angeklickt werden muss, bevor der Useraccount freigeschaltet wird. Dann geht es an die Gestaltung der Signatur, mit der bei jedem Post ein Link zum eigenen Blog gesetzt werden kann. Diese Signatur sollte mit der Blogadresse beginnen und nicht länger als eine Zeile sein. Sie sollte Begriffe enthalten, die neugierig machen.

Sich im Forum effizient etablieren

Lässt das Forum eine persönliche Vorstellung zu, sollte man diese Chance auch nutzen. Die Vorstellung sollte kurz und prägnant sein und braucht keine Erwähnung des Blogs, denn die findet sich in der Signatur. Finden sich in dem Forum Fragen, auf die man eine gute Antwort weiß, ist das eine gute Chance, dort schnell präsent zu werden. Auch die Bestätigung der Antworten anderer User über eigene Erfahrungen ist ein guter Schritt, um in einem Forum bekannt zu werden. Dazu dienen auch eigene Fragen, die von Schweregrad im Mittelfeld angesiedelt sein sollten. Dazu kann in den meisten Foren ein eigener Threat eröffnet werden.

Off Topics, Bookmarks und Diskussionen nutzen

Wenn man ein neues Thema eröffnet und Fragen gestellt hat, sollte man die Antworten verfolgen und darauf reagieren. Das geht am besten über Bookmarks oder die Option der Mailbenachrichtigung bei neuen Antworten. Als Off Popics werden Beiträge bezeichnet, die sich nicht mit dem eigentlichen Thema des Forums beschäftigen, sondern allgemeiner Natur sind. In Diskussionen sollte man möglichst einen neutralen Standpunkt einnehmen und die Argumente aller Standpunkte aufgreifen. Hier sind provokante Fragen ein nützliches Hilfsmittel.

Kontakte aus dem Forum auch woanders nutzen

Hat man in einem Forum regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Usern, kann man sie auch zur Erweiterung der Kontakte auf anderen Plattformen nutzen. Beispiele dafür sind Facebook, Twitter und Skype. Ob die Forumsarbeit Erfolg bringt, hängt auch von der Lesbarkeit der Posts ab. Hier bietet sich der BB-Code an, zu dem es diverse Tutorials gibt, die über eine Google-Suche leicht zu finden sind.

Beitrag veröffentlicht am 22. April 2013 | Kategorie: Marketing Kommentare Kommentare: 0

Der sprachliche Wandel durch das Internet

Die Entwicklung der Technik und auch die Verbreitung des Internets sorgen dafür, dass sich die deutsche Sprache rasant verändert. Immer mehr Begriffe englischer Herkunft werden in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen. An einigen Stellen sind sie ganz sinnvoll, denn warum sollte man die lange Bezeichnung “tragbarer Rechner” verwenden, wenn bei “Notebook” oder “Laptop” ebenfalls jeder Mensch weiß, was gemeint ist.

An anderer Stelle sind sie nicht notwendig, sondern man sollte das nutzen, was man seit seiner Geburt gelernt hat: die deutsche Sprache. Ein Beispiel sind die Beschriftungen der Menüs auf Internetseiten, von denen aus man mit einem Klick zurück auf die Startseite gelangt. Sie sollten auf deutschen Seiten auch als “Startseite” bezeichnet werden, obwohl “Home” das Synonym für Heimat und Zuhause ist.

Nun könnte jemand mit dem Einwand kommen, dass Internetseiten barrierefrei sein sollen und das auch in sprachlicher Hinsicht. Dieses Problem besteht bei einem erfahrenen Nutzer des Internets gar nicht, denn er weiß, dass er sich mit den nach links gerichteten Pfeilen seines Zugangsprogramms zum Internet wieder zur Startseite zurückhangeln kann. Als Alternative könnte die Schaltfläche auch mit einem Logo in Hausform versehen werden. Eine parallele Beschriftung mit “Startseite” oder als Kurzform “Start” wäre ebenso möglich.

Dass beide Varianten üblich sind, zeigt sich beim Blick auf die Internetauftritte großer Unternehmen, die eine erhebliche Bandbreite an Nutzern ansprechen. Auf der Duden-Seite ist beispielsweise nur ein grafisches Symbol zu finden. Selbst bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ist man sich nicht einig. Das ZDF benutzt das Logo, während die ARD auf die Beschriftung “Home” setzt. Das Magazin “Focus” und auch die Deutsche Bahn verwenden die deutschsprachige Beschriftung.

Die deutsche Sprache reicht mit ihrer Bandbreite an Begriffen gut aus, um auch die Dinge zu beschreiben, die zum weltweiten Datennetz gehören. Der Begriff Internet selbst gehört zu den sinnvollen Anglizismen in der deutschen Sprache, denn die Bezeichnung “international verbundenes Netzwerk” wäre für den alltäglichen Gebrauch dann doch etwas zu lang.

Beitrag veröffentlicht am 9. April 2013 | Kategorie: Internet Kommentare Kommentare: 0